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Regeln und Formulare

Regeln und Formulare - gut, wenn man sie kennt

Mit Start der neuen Wettspielsaison werden die aktualisierten Regeln vom Hessischen Tennis-Verband zeitnah veröffentlicht. Für den Spielbetrieb wichtige Vorschriften sind in der Wettspiel- (WO), Spiellizenz- (SpLO) und Dunlop-Leistungsklassen-Ordnung (LKO) festgelegt.

 

Regeln


Gebührenordnung - hier...

Wettspielordnung und Spiellizenzordnung des HTV in 2017 -
hier...

LK-Ordnung (LKO) -
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Ordnungskatalog - hier...

Wettspielordnung des DTB -
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Empfehlung für das Spiel ohne Schiedsrichter -
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Zusatzbestimmungen Team-Tennis 2018 – Tennisbezirk Offenbach - hier... [69 KB]

 

Formulare

Freigabeverzicht - hier...

Wettkampfbericht -
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Wettkampfverlegung -
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Die Wettkampfverlegung erfolgt formlos durch Sport- bzw. Jugendwart per Email unter Verwendung des im Link hinterlegten Textes

Spielberichtsbogen -
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LK-Festschreibungsantrag -
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Bestellungen

Bestellung Handbuch - hier...

 

Die Wettspielordnung - das unnötige Übel?


Ich erinnere mich an ein Auswärtsspiel der Juniorinnen U12. Da bekommt meine Tochter als Mannschaftsführerin gesagt, den Spielberichtsbogen müsse man doch nicht mehr komplett ausfüllen, das würde HTO doch alles machen.
Ich denke: „Klar, wenn die Bögen nicht komplett ausgefüllt sind, können sie weder korrekt erfasst, noch von Dritten pünktlich eingegeben werden“.Wenn das Ergebnis nicht ausgerechnet ist, fällt auch ein Fehler in der Erfassung nicht auf. Steht beim Spieler nicht die Meldeposition, dann kann man schon mal einen gleichnamigen erwischen. Und ist nur der Nachname eingetragen, dann gibt es bestimmt zwei mit dem gleichen Namen und bei einer 50/50-Chance, wird garantiert der Falschen aus der angezeigten Liste ausgewählt.Ich frage mich, weshalb man die Ergebnisse abspeichert, bevor man sich die Eingabe erst komplett angesehen hat und was man an Regentagen in vier Stunden Wartezeit macht, wenn man dann auseinander geht ohne einen Ersatztermin vereinbart zu haben. Den in der Wettspielordnung vorgesehenen Ersatz-Termin aber auch nicht erfasst.
Als Spielleiterin bin ich froh und den vielen Sportwarten und Mannschaftsführern dankbar, dass es nur ein Bruchteil der Ergebniserfassungen ist, die zu beanstanden sind und für die ein Ordnungsgeld zu verhängen ist. Kaum auszudenken, wenn dieser Anteil höher wäre, dann wäre mein Posten im Ehrenamt nicht zu bewältigen.
Bei Beschwerden wird oft darauf hingewiesen, dass die Ordnungsgelder des TBO eine „Abzocke“ sind und damit die Bereitschaft am Ehrenamt zurückgeht. Wollten wir die Vereine tatsächlich „abzocken“, gäbe es bestimmt lukrativere Möglichkeiten. Jedoch verstehen wir uns alle in unseren Ehrenämtern als Dienstleister und wehren uns entschieden gegen einen solchen Vorwurf.
Rechne ich die Stunden zusammen, die ich für die Spielleiter-Funktion aufwende, könnte ich glatt eine ganze Mannschaftsrunde als Stammspielerin absolvieren – natürlich inklusive der ordentlichen Erfassung des Spielberichts! Jetzt reduzieren sich meine Einsätze vielleicht auf die Zeit, die ein Sportwart in der Summe zur Erfassung der Spielberichte benötigt.
Die Wettspielordnung ist ja auch so etwas, was manch einem praxisfremd erscheint. Dabei bin ich davon überzeugt, dass der Großteil der Begegnungen ohne detaillierte Kenntnis der Wettspielordnung ausgetragen werden kann und meistens auch wird. Aber bitte, wenn man sich nicht einigen kann und die Wettspielordnung zur Rate zieht, dann mit allen Konsequenzen. Denn genau in diesen Fällen soll sie auch Anwendung finden.
Ich persönlich, reduziere sie am liebsten auf die Präambel. Dort steht:
„Die Bestimmungen dieser Wettspielordnung sind im Geiste der Fairness und der gegenseitigen Rücksichtnahme anzuwenden. Die Anwendung der Bestimmungen dieser WO soll nicht den Zweck verfolgen, einem anderen in unsportlicher Weise einen Schaden zuzufügen.“
Ansonsten ist es gerade umgekehrt:
Das Übel – die nötige Wettspielordnung!

 

Bezirksspielleiterin Aktive Bettina Wiesch